Jagdverein St. Jakob,

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futterbeschickug

Fütterung:

Im gesamten Revier müssen in der Notzeit bis zu zwanzig Fütterungen,  betreut werden. In den Wintermonaten zieht das Wild von den meisten der 13 angrenzenden Hochgebirgsrevieren zu den  tiefer gelegenen   Futterständen. 

 

Gefüttert wird  bestes Bergheu von heimischen Landwirten.  

 

gamsbock beim heuschober

Salzlecken:

35 Sulzen werden jährlich kontrolliert und mit Bergkern beschickt. Die Salzsteine werden in teils mühsamen Anstiegen ins Hochgebirge getragen und in extra für diesen Zweck angefertigten Kistchen, vor allem dem Gamswild, aber natürlich auch dem Reh- und Rotwild vorgelegt. 

bergahornschutz

Verbissschutz:

Von der Jägerschaft werden jährlich ca. 60.000 junge Fichten gegen Wildverbiss verstrichen. Lärche, Bergahorn und Eschen werden, wenn erforderlich, mit Einzelschutz versehen. 

Besonders von Verbiss gefährdet sind künstlich eingebrachte, auf Grund des Kleinstandortes auf natürliche Weise nicht vorkommende, Pflanzenarten.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass in Waldorten, wo die Mischung auf natürliche Weise (Naturverjüngung) aufkommt, kein Schutz gegen Wildverbiss erforderlich ist. 

Der größte Teil der Bergwiesen, die vor 30 bis 40 Jahren noch gemäht wurden sind ohne Zutun von forstlicher Hand, mit einer für diese Höhenlage idealen Mischung von Zirbe/Lärche und Fichte, total zugewachsen. 

 

 

Wegerhaltung:

Viele Wege und Steige aber auch "Heuriesen"  über die unsere Vorfahren noch Bergheu zu Tale brachten, drohen zuzuwachsen oder zu verfallen.

Die Jägerschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, diese uralten Pfade wieder zu erneuern und zu erhalten.

Nebenstehend ein Zugang zu einem Bergrevierteil, der ohne die von der Jägerschaft 1999 errichtete Holzleiter, nicht mehr erreichbar wäre.

Noch vor ca. vierzig Jahren wurde über eine ähnliche Leiter an der selben Stelle Bergheu von den kargen Bergwiesen zu den Höfen ins Tal geliefert.

Heute dient die Leiter nur mehr rein der Revierbetreuung.

 

 

heubrückenleiter