Jagdverein St. Jakob,

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Winterarbeiten 
rwf-untermoss Fütterungsbeschickung bei hoher Schneedecke und minus 20 Grad!
Nach Meinung der Wildbiologen ein idealer Standort für eine Rotwildfütterung, weil Ruhe, Exposition und genügend Sonneneinstrahlung gegeben ist. 
Gefüttert wird nur Heu aus der Region. An die knapp dreißig Stück Rotwild überwintern momentan in diesem Revierteil.
Also sicher kein Buffet, welches alles Rotwild des Defereggentales anzieht, wie es ein Fütterungsgegner einmal bezeichnete.
Naturparadies
Traumwetter und herrlicher Pulverschnee inmitten des größten geschlossenen Zirbenwaldes der Ostalpen. Im Winter ein einsames Naturparadies, weil weitab von geräumten Straßen.
Wohl eines der wenigen Gebiete, in denen das Wild in der heutigen Zeit noch in Ruhe überwintern kann. Die meterhohe Schneedecke erfordert eine Erhaltungsfütterung im hinteren Defereggental.
die welt ist klein..., die Schilderung eines Jagdfreundes
im abendlicht  lobisse-happ der treue jagdbegleiter in der sasse

Hallo Artur, guten Abend Günther,
in wenigen Wochen schließt sich der Kreis und ein Jagdjahr ist vorbei. Wieder einmal. Die Hegeringe bereiten die Mitgliederversammlungen und Hegeschauen vor und es wird Bilanz gezogen. Hierbei stehen sicher für die meisten Jäger nicht tolle Trophäen im Vordergrund, sondern man erinnert sich an schöne, spannende und jagdlich erfüllende Momente, Stunden die glücklich gemacht haben, sich unvergesslich eingebrannt haben und Kraft für den Alltag geben.

Die Zeit in Eurem wunderschönen Tal, bei herrlichem Wetter, bei erlebter Gastfreundschaft und vielen, vielen Humpen des edlen Gösser Bieres und nicht zuletzt der vielen kleinen Gläser des Edelbrandes und mit dem Aroma der Zirbelkiefer waren für mich und meine Freunde einige Tage des Glücks und Zufriedenheit. Meine Freunde die nicht mehr auf die Berge klettern können, haben einige der vielen Möglichkeiten genutzt, um Landschaft, Natur und Kultur kennen zu lernen und hatten immer Kurzweile. Bernhard und ich waren wieder einmal mit der fachkundigen und engagierten Führung durch Artur und Günther begeistert. Ich sehe immer noch auf dem nackten Felsen, welcher sich scharf gegen den dunkelblauen Horizont abhob wie sich plötzlich  "Steine" bewegten und dann wie an einer Perlenschnur gezogen die Gämse in nicht Enden wollender Linie uns an wechselten. "Endlich, da kommen sie"! Der Nebel hatte uns auf eine lange Folter gespannt.

Jetzt aber war der Plan von Günther aufgegangen und wenige Minuten später war eine junge Gais unsere Beute. Ein Obstbrand aus dem Rucksack von Günther verstärkte das sehr schöne Gefühl. Ein Gefühl welches nur ein Jäger in einem solchen Moment erfahren kann und welches man einem Nichtjäger niemals wirklich erklären können wird. Die anschließende Brotzeit auf dem Berg mit einem ordentlichen Speck ist eh nicht zu toppen. Für dieses Erlebnis möchte ich mich bei dem Jagdverein und ganz besonders bei Euch auch im Namen von Bernhard nochmals ausdrücklich und herzlich bedanken. 

Am vergangen Samstag war ich in meiner Nachbarschaft zu einer Ansitzdrückjagd eingeladen und hatte Pech. Zu fortgeschrittener Stunde habe ich mich mit einem Jagdkollegenunterhalten und wir haben ein wenig über das vergangene Jahr reflektiert und der Kollege erinnerte sich ebenfalls sehr gern an eine wunderschöne und spannende Jagd in den Bergen die er zusammen mit einem Freund in 2011 erleben durfte. Dann stellte sich heraus, dass die Jagd ebenfalls in den Hohen Tauern stattgefunden hatte, ja auch im Defereggental und fast nicht zu glauben, in St. Jakob. Artur und Günther hießen die Jäger dort! Als wir erkannten, dass wir sehr schöne Tage und jagdliche Momente im gleichen Jagdbezirk, mit den gleichen Jagdführern erleben durfte, dass bedurfte dann schon einen besonderen Schluck. Von Günther hatte ich zum Abschied noch einen Flachmann mit Bügelverschluß mit auf die Reise bekommen, gefüllt mit dem leckeren Zirbenschnaps im Rucksack und diesen habe ich schon auf vielen Jagden im Herbst mit mir herumgetragen, trinken wollte ich dieses edle Getränk aber erst, wenn etwas besonders schönes passierte. Der Moment war jetzt gekommen, die Flasche kam aus dem Rucksack, 3 Gläser waren ebenfalls sofort da und 3 Hochgebirgsjäger stießen im fernen Sauerland in. 440 m üNN auf die Jagd und die Jäger in St. Jakob an.

Pech hatte ich aber nur, da ich die Flasche mit 2 weiteren Personen teilen musste und das Zeug wirklich super schmeckt. Günther hat hierfür sicher Verständnis und wird mir bei meinem nächsten Besuch den "Schaden" vielleicht teils ersetzen, denn schließlich haben wir auch auf Günther und Artur angestoßen.

Der Jagdkollege und junger Leiter des Hegeringes Eslohe ist Markus von Weichs.

Artur wird sicher auf den kapitalen, alten Hirsch auf der Trophäenschau mit seinen Jagdfreunden noch einige Becher spendieren müssen, aber wie oft hält ein Jägerleben solch ein eimaliges jagdliches Erlebnis bereit? Artur, Dir nochmals ein ganz besonderes Waidmannsheil. Du kümmerst Dich um ganz besonders um den Lebensraum des Wildes und hast schon manches Gefecht mit den Behörden in Lienz ausgetragen, um das Beste für Flora und Fauna zu erreichen und ich habe mich direkt mit Dir gefreut, als ich die Fotos gesehen und einen Eindruck von der Jagd auf diesen heimlichen und starken Hirsch gesehen habe.

Bleibt gesund und alles weitere sollte dann kein Problem sein.

Grüßt mir bitte auch die anderen Jäger und liebe Grüße an die freundlichen, netten und immer hübsch anzuschauenden Schwestern aus dem Service.

Mit freundlichem Gruß und Waidmannsheil
Georg Ortmann

Internationales Zipfl Cross auf der Alpe Stalle am 6. Jänner 2012  

dieletztendrei

Aufgrund der großen Neuschneemengen fand das Rennen auf verkürzter Strecke statt. 
Wetterbedingt musste der Start mehrmals verschoben werden. 
Vor Einbruch der Dunkelheit konnten dann die Mitglieder des Jagdvereines ihr Können unter Beweis stellen und belegten die drei hervorragenden letzten Plätze.
Abschließend gewann Hannes K. die Wertung der Jäger mit einem Traumlauf.
Video des Abschlusstrainings auf Youtube
Gamsjagd
Lois und Peter in der Fochize

Die Gämsen haben es  wahrlich nicht ganz leicht, wenn die Jagdtruppe aus dem Westerwald St. Jakob erreicht.
So geschehen am vergangenen Wochenende. Alle sechs Jäger waren erfolgreich und traten mittlerweile zufrieden wieder die Heimreise an.
Wir bedanken uns recht herzlich bei unseren treuen Jagdfreunden Alois, Dirk, Frank, Harald, Raimund, Ulrich und hoffen, dass wir uns im nächsten Jahr bei bester Gesundheit wiedersehen.

wa

  Einbrechersuche....

Einer unserer Jagdschutzorgane ist bei der Suche nach dem letzten flüchtigen Einbrecher fündig geworden!
Allerdings handelte es sich bei dem Aufgegriffenen nicht um den gesuchten Einbrecher, sondern um eine bewaffnete, männliche Person, die jagdlich gekleidet war und angab Jäger eines angrenzenden Jagdrevieres zu sein. Selbiger wollte noch vor der Anhaltung schnell die Waffe verstecken, was allerdings nicht gelang. Für die Jagdausübung erforderliche Papiere führte der Herr keine mit sich.
Die Anhaltung erfolgte auf einem Jägernotweg, der durch unser Revier in die EJ. Stalle Rogotz führt. Bekanntlich darf ein Jagdgast einen Jägernotweg unter Mitführung von Gegenständen, die zum Fangen oder Töten von Wildtieren geeignet sind, nur in Begleitung des Jagdpächters oder Jagdaufsehers und mit einer schriftlichen Jagderlaubnis benützen.

Nichts von dem war hier der Fall und so wurde der Herr auf die Polizeiinspektion in St. Jakob gebracht. 

"die herrische Gamsgeis vom Gstöß"
weidmannsheil im gstöß Der notorische Bachlsitzer (Eigenname) hat sich auch einmal in einen anderen Revierteil gewagt: "die Gams hot`s umgehaut, wie eine Haue", so würde es der legendäre Onkel (der Herrgott habe ihn selig) des abgebildeten Schützen beschreiben.
In einem Revierteil, der nur wenigen ortskundigen Gamsjägern vertraut ist, und in dem manch alte Gamsgeis ihre Fährte zieht, ist es unserem Josn- Werner gelungen, eine reife Gamsgeis zu erlegen.
Nach dem Missgeschick bei der heurigen Hirschjagd (nach Absturz des Beschossenen war weder Kopfschmuck noch Wildbret verwertbar !) wahrlich ein wohltuender Heiltropfen auf die "Jägerseele" !!                                                           
la-we-jun
St Hubertus - Schutzpatron der Jäger
  "Zur Lebensgeschichte des heiligen Hubertus gibt es nur wenige gesicherte Angaben. Sicher ist nur, dass er im Jahre 708 Bischof in Maststrich war und später seinen Sitz nach Lüttich verlegte. Mit großem Eifer widmete er sich der Christianisierung der Menschen in den Ardennen.

Hubertus starb am 30. Mai oder 29. Juni 727 und wurde in der Kathedrale St. Peter zu Lüttich beigesetzt. Sehr bald verehrten ihn die Einwohner seiner Diözese wie einen Heiligen. Am 3. November 743 fand die feierliche "Erhebung" seiner Gebeine statt, um sie oberirdisch vor dem Hauptaltar zu bestatten. Ein solcher Akt war bis in das 10. Jahrhundert die übliche Form der Heiligsprechung. Seitdem wird der Hubertustag am 3. November gefeiert.

82 Jahre später erbaten die Mönche des bis dahin unbedeutenden Klosters Andain, südlich von Nambur gelegen, die Reliquien des Heiligen. Sie versprachen sich von deren Beherbergung ein Aufblühen ihrer Gemeinschaft. Am 30. Mai 825 wurden die Gebeine in die Benediktinerabtei überführt, die nun den Namen "St.-Hubert" erhielt.

Die älteste Lebensbeschreibung, nicht lange nach Huberti Tod von einem seiner Schüler verfaßt, weiß nichts von einer Beziehung des Heiligen zu Jagd und Jägern. Noch viel weniger erwähnt sie die dem Hubertus zugeschriebene Erscheinung des Hirschen mit einem Kruzifixus zwischen den Geweihstangen. Nachweisbar ist aber, daß man zum Ende des 10. Jahrhunderts im Kloster Heilung von der Tollwut suchte.

Allerdings wird bereits im 8. Jahrhundert die Legende von der Hirschvision dem heiligen Eustachius zugeschrieben. Erst im Jahre 1440, anläßlich der Stiftung eines Hubertusordens durch Herzog Gerhard II. von Jülich und Berg, kann sie dem heiligen Hubertus nachgewiesen werden.

Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung, Lüchow

   einer wie ein Geist...
der vierzehner vom Poppel Das ganze Jahr unsichtbar um sich lediglich in der zweiten Septemberhäfte ein, zweimal sehen zu lassen. Die Brunft macht es möglich, heuer genauso wie im Vorjahr.
Manche Menschen mit Tunnelblick sehen in ihm und seinen Artgenossen nur einen Schädling. Ein fermer Weidmann erstarrt bei so einem Anblick allerdings in Demut.
Am 25. September gegen 18.15 Uhr wurde der ungerade Vierzehnender mit einer Stangenlänge jenseits der Metermarke zur Strecke gebracht.
Wir Jäger sehen uns verpflichtet diese Wildart zu regulieren, aber auch zu hegen und zu pflegen.
Künftige Generationen müssen auch noch die Möglichkeit haben, der Fährte dieses edlen Wildes in unseren Wäldern zu folgen.
hiart
Pflegehelfer
Ein durch Wildtiere verursachtes, unentgeltliches Ereignis, das den Waldbauern  hilft hohe Kosten durch Dickungspflegearbeiten zu sparen.

Durch die Auslichtung der Dickungen können die verbleibenden Bäume stark und gut beastet aufwachsen. Der Bestand erreicht dadurch die gewünschte Stabilität.

Schmu-Eck

waldpflege
Brunftkämpfe..
Kampfspuren Hier dürften zwei gleich starke Recken aneinander geraten sein. Wäre nicht zufällig Schnee gelegen, hätte die Kampfspuren kaum jemand gesehen. Der Hirsch schweißte so stark, dass man glaubten musste, ihn irgendwo schwerkrank oder verendet finden zu können. Nichts dergleichen, die Schweißspur hörte nach ca. 200 Metern gänzlich auf. Obwohl man weiterhin der Fährte folgen konnte, war kein Tropfen mehr zu finden. Drei Kilometer weiter wurde tags darauf ein geforkelter Hirsch, dessen Bauchdecke und Gedärme durchstochen waren, erlegt. hirsch gef
aus dem Revierbuch...
muehevoller Abstieg bei starkem Regen Pitschenass und durchgeweicht, die Jagd im Regen ist nicht ganz leicht. Der Bock mit 31,50 kg. drückt nicht nur auf die Schultern sondern auch das Wasser aus den Schuhen. Als man sich nach eineinhalbstündigem Abstieg der Last entledigt hat man das Gefühl als fliege man davon.
Auch das gehört zur Jagd! Trotzdem, die Freude über den außergewöhnlichen Abschuss überwiegt...
Stangleitenbock mit dem gluecklichen Erleger.
Septembergams
EmanuelundMarc Ein kräftiges Weidmannsheil unseren fünf Jagdfreunden aus Luzern. Beide nebenstehend dargestellten Abschüsse sind wohl das Beste, was unser Gamsrevier hervorbringt. Wir begrüßen Gamsjager, für die das Erlebnis mehr zählt als die Trophäe. Der Erfolg gibt uns recht, wenn wir für niemanden Abschüsse in der Klasse eins reservieren, sondern einfach Gamsabschüsse. Nur wer bereit ist in die Jugendklasse einzugreifen kommt früher oder später auch einmal zu seiner "Lebensgams". H-J. L. mit einer kapitalen Gamsgeis
  Murmeljagd
  am Weg zur Seespitzhuette Bei Tagesanbruch am Weg zur Seespitzhütte die herrliche Natur erleben um bei den ersten Sonnenstrahlen auf Murmeln anzusitzen. Eine gemütliche Jagd im Hochgebirge, die auch unseren "Flachlandtirolern" aus Luxemburg sichtlich gefallen hat. Zur Stärkung eine kräftige Suppe und ein paar Schluck Radler in der Seespitzhuette bevor es nach einem ereignisreichen Tag wieder an den Abstieg geht...... die luxemburger murmeljager
  Sommergams
  Jagdfreunde aus Hessen besuchten uns im August dieses Jahres um den Gamsen im Hochgebirge nachzustellen. Sehr erfolgreich, wie nebenstehendes Foto beweist.
Wir bedanken uns für die angenehmen und schönen Jagdtage, die wir mit unseren Gästen aus dem Schwalm-Eder-Kreis verbringen durften.
Gamsjagd08-2011
 
  Blick ins Erlsbacher Alpl Endlich ein strahlender Bergsommer. Die Gipfel der Dreitausender sind von der letzten Schlechtwetterfront noch weiß angezuckert. Die Jagd auf Sommergams hat ganz besondere Reize, können doch Revierteile bejagt werden, die im Winter durch die hohe Schneedecke und der daraus resultierenden Lawinengefahr unerreichbar sind. Alte Gamsgeissen lieben solch abgelegene und ruhige Standorte.  scharmante Begleitung im Gamsrevier
  Kollaudierung
  E.A.

Der für Kleintraktoren, Rasenmäher und landwirtschaftliche Heuaufzüge bekannte Sachverständige, Ing. Ladstätter vulgo Bachlsitzer, ist nunmehr auch für die 2000m-Betriebsanlagen ("Schupfen und Hütten" oberhalb der Waldkampfzone) verantwortlich.
Am Samstag, den 23.07. wurde die Seespitz- und Alblhütte kollaudiert.
Dem abends in der Stumpferstube vorgetragenen Verhandlungsprotokoll war zu entnehmen, dass sich beide Hütten in einem ausgezeichneten Zustand befinden (wie ja auch alle Verhandlungsteilnehmer !).

Vor allem gegen den Hüttenwart oben dargestellter Hütte sind einige Ungereimtheiten zu Tage gekommen:
·
         Verbrennen eines hochwertigen dreiteiligen Matratzensets mit kosakischer Roßhaarfüllung
·
         Private Nutzung der exclusiv für die Jagdausübung zur Verfügung gestellten Garderobe
·
         Mutwillige Zerstörung sehr seltener Pflanzenarten im unmittelbaren Eingangsbereich der Hütte
          (Alpenbrennessel, Legerampfer, Nationalparkgrampenstingel, Bergdistel, …) vor Ablauf der 10-jährigen
          Wartefrist.

·
         Während der Überprüfung wurden dem Sachverständigen vom zuständigen Hüttenwart Getränke
          angeboten und aufgedrängt, die schon mindestens 3 Jahre abgelaufen sind.

·
         Div. Werkzeuge (Handbeil, Sichel, Herdgrangel, … ) wurden dem Arbeitsinspektorat vorgelegt und sind
          ab sofort nicht mehr zu verwenden!


E
s gibt aber auch Positives:
·
         Die seinerzeit von der Scheißhaus KEG errichteten Sanitäreinrichtungen, befinden sich in einen
          hygienisch einwandfreien Zustand!

·
         Die Murmelbauten rund um die Hütte sind vorbildlich gewartet.
·
         Der erstaunlich große Wildziegenbestand deutet auf einen schießfaulen Aufsichtsjäger!

Wejun-Wejos.

  Revierarbeiten
Arbeitstrupp im Brunnewald Weideräumung und Erhaltung der Balzplätze sowie des Auerwildlebensraumes durch Mitglieder des Jagdvereines St. Jakob. Dabei muss besonders darauf geachtet werden, dass durch die Schadholzräumung nicht Einflugschneißen für Greifvögel entstehen. In diesem Revierteil wurde von der Behörde schon vor Jahren bescheidmäßig erlassen, dass Holzschläge aufzuräumen und Äste auf Fratten zu schlichten sind um unüberwindbare Barrieren für Kücken zu entfernen. Leider werden diese Vorgaben kaum eingehalten. linkes Bild vor-  und rechtes Bild nach den Aufräumungsarbeiten
  Kanzelbau
Hochsitz WK1 Durch den hohen Holzeinschlag in den letzten Jahren entstehen immer mehr neue Aufforstungsflächen, dessen Pflanzen von allerlei Huf- und Schalentieren - besonders in den Anfangsjahren - gerne verbissen werden. Für Verbissschäden, die Wildtiere verursachen, wird gerne die Jägerschaft verantwortlich gemacht obwohl unzählige und unbezahlte freiwillige Stunden dafür verwendet werden, Kanzeln und Sitze zu bauen um den Abschuss von forstschädigendem Wild zu erleichtern. Hochsitz WK2
Das Ameisennest ein Klimahaus...
Nest der Waldameise Das Ameisennest besteht aus einem oberirdischen und einem unterirdischen Teil und wird im Verlauf des Jahres von den Ameisen ständig umgebaut. Die Aufrechterhaltung eines bestimmten Innenklimas ist für das Ameisenvolk eine Existenzfrage. Königinnen bevorzugen eine Temperatur mit 20-22°C. Die Eibesamung funktioniert bei über 18°C. Eier brauchen zur Entwicklung schon 25°C, Junglarven benötigen 27-28°C  und Altlarven 29-31°.Die Puppen werden von den Ameisen in die trockensten und wärmsten Nestbezirke mit 29 bis 31,5°C gebracht.
Diese hohen Nesttemperaturen werden nicht nur durch Sonneneinstrahlung sondern zum Teil auch über die Stoffwechselwärme und über Wärmetransport, der sowohl im Frühjahr während der Sonnungsperiode als auch nach Perioden kühler Witterung erfolgt, erreicht.
Gestaltung der Nestkuppe und die Nestdurchlüftung sind wichtige Faktoren um Außentemperaturschwankungen auszugleichen. Die Nestöffnungen (Pforten) werden in kühleren Zeiten geschlossen und bei Überhitzung geöffnet.
Ein kleiner Auszug aus dem Merkblatt "Waldameisen" von Dr. Alfred Egger.
...der "goldene" Schuss...
js11.jpg (88950 Byte) knapp vor Eröffnung der Jagdsaison auf Schalenwild veranstaltet der Jagdverein St. Jakob immer ein Schießen für heimische Jagdkarteninhaber um dem zu erlegenden Wild mit einem sauberen Schuss unnötige Qualen zu ersparen.
Dabei gelang der Jungjägerin Claudia S. im wahrsten Sinne des Wortes ein goldener Schuss, in dem sie mitten in das Schwarze traf und null Teiler erreichte. Geschossen wurde auf ca. achtzig Meter am Bergstock angestrichen.
Auf die Gamsscheibe war der Pächter der EJ. Oberseite Harald B. Bester.
  Jubilare
Unter den langjährige Mitgliedern des Jagdvereines feierte selbiger im vergangenen Mai zwei Jubilare. Karl. G., der berufsbedingt viele Jahre im Kölner Raum verweilte, ist seit seiner Pensionierung Mitglied im Jagdverein und feierte seinen 80er. Erwin T. war viele Jahre Jagdschutzorgan in der vom Jagdverein gepachteten Eigenjagd und feierte bei guter Gesundheit seinen 70er. Vertreter des Jagdvereines überreichten beiden einen Geschenkskorb mit den besten Wünschen für die kommenden Jahre.
  Spielhahnbalz
ein kapitaler vom happ Ausdauer und eiserner Wille war notwendig, um mit dem stattlichen Alter von zweiundsiebzig Jahren zu einem kapitalen Spielhahn zu kommen. Sind doch die meisten Balzplätze in unserem Revier erst nach eineinhalb bis zweistündigem Aufstieg zu erreichen.
Als "Sesselfurzer", wie sich Dr. B. aus Mannheim selber gerne bezeichnet, eine bewundernswerte Leistung. Dafür ein kräftiges Weidmannsheil und noch viele erlebnisreiche Pirschgänge in den geliebten Bergen wünscht der Jagdverein St. Jakob.
im Frattenwald
am Naringboden im Frattenwald Weidmannsheil am Naringboden im Frattenwald.

In einem einzigartigen und in der heutigen Zeit selten gewordenem "Urwald".
Ein aus Fichte, Lärche, Zirbe bestehender Blockwald, welcher in allen Höhenschichten von Felsbändern durchzogen wird. Eine flächige Holznutzung war hier nie möglich.
Daher blieb die Struktur dieses Waldes, der durch Waldweide und wenige Zufallsnutzungen durch Bauernhand  geprägt ist, über Jahrhunderte erhalten.

Als Weidmann und Liebhaber der Natur steht man voll Demut in diesem entlegenen Paradies und lauscht den Balzgesängen der Urhähne.
  am Feichtlisboden....
am feichtlisboden einem von mehreren Hauptbalzplätzen des Urhahnes auf der St. Jakober Schattseite. Am 1. Mai balzten hier in "Hörweite" sieben große Hahnen, dass es nur so eine Freude war.
Dieser Waldbereich wurde im Winter 2009/2010 durch Schneebruch arg in Mitleidenschaft gezogen. Bei der darauf folgenden Holzauszeige ließ man äußerste Sorgfalt walten um den auerwildgerechten Lebensraum zu erhalten. Dafür möchte sich die St. Jakober Jägerschaft  bei dem zuständigen Bezirksförster von der BFI Osttirol recht herzlich bedanken.
  verpönte und gepriesene Jagdtage...

Im Ruhen der Jagd an bedeutenden Gedenktagen liegt meist noch ein Rest uralter Kulthandlungen. Die Angst des naturverbundenen Menschen, Gottheiten zu verletzen und durch unerwünschte Handlungen böse Fügungen oder Unheil heraufzubeschwören, ging auch auf christliches Gedankengut über. Es wurden "verbotene Jagdtage" erlassen.

Trotz vielfachem gesellschaftlichen Wertewandel hat sich an diesem Zustand bis heute nichts geändert. 

Aus Rücksicht auf religiöse Gefühle wird man als vernünftiger Jäger auf die Jagd am Karfreitag, Ostersonntag, am Allerheiligentag sowie am Christtag verzichten.

Die Jagd an diesen Tagen einzustellen, gebietet die Rücksichtnahme auf örtliche Gepflogenheiten und auf religiöse Gefühle, auch wenn diese Tage einem selbst nichts bedeuten sollten und es "nur" die Gefühle anderer sind - man verzichtet schließlich selbstverständlich auch an persönlichen Gedenktagen auf Lebenslust und die Fröhlichkeit des Alltags....

Auszug aus "Jägerbrauch" österr. Jagd und Fischereiverlag