|
|
|
Jagdverein St. Jakob, Oberrotte 98 A- 9963 St. Jakob
Jagdleitung: Handy : +43(0)676848463400 Festnetz:+43(0)48735385 E-mail: office@jagd-stjakob.at © wa 2001 -2012 |
| Jägerbrauch - Nachzulesen in "Jägerbrauch" Österr. Jagd- und Fischerei- Verlag |
|
. -
- . .
|
Weidmannsprache: | |
|
Weid- oder Waidwerk ?? Wie dieses Wort nun geschrieben wird ist ziemlich gleichgültig, wichtig ist nur, dass es anständig ausgeübt wird, sowohl mit "ai" als auch mit "ei"! Eine gemeinsame Sprache ist immer auch ein einigendes Band derer die sie sprechen. Sie ist nur zur Verständigung von Jäger zu Jäger gedacht. Jemanden, der nicht jagt, wird man mit ihr eher langweilen.
|
![]() |
|
|
Brüche: Wenn der Jäger heute einen Bruch für den Äser eines Wildes bricht, denkt er wohl kaum mehr daran finstere Mächte zu bannen - eher wohl an die versinnbildliche ewige Äsung des Wildes. |
Der Beutebruch sollte bescheiden sein, denn ein Bäumchenträger macht sich höchstens lächerlich. Jagen zwei Jäger gemeinsam, wird der Bruch vom Pirschführer überreicht. Der Beutebruch wird auf der rechten Hutseite getragen.
Standesbruch: Bruch für freudige oder traurige Zusammenkünfte von Jägern (Jägerehre und Weidmannspflicht). Findet in erster Linie bei ländlichen Jägerbegräbnissen seine Anwendung. Der Standesbruch wird links getragen. Vielerorts ist es Gepflogenheit, dass die Freunde dem Jäger am Ende seines irdischen Weges einen Bruch nach ins Grab werfen.
Standort- Anschuss- Fährtenbrüche: Den Standort des Schützen bei Schussabgabe, den Anschuss und die Fluchtrichtung beschossenen Wildes zu kennzeichnen ist Pflicht für jeden Schützen und erleichtert die Nachsuche.
Letzter Bissen: Die Tradition des letzten Bissens rührt aus einem alten Aberglauben. Sollte er früher die Gefahr einer unheilvollen Rückkehr des erlegten Wildes als Wiedergänger bannen, so verbindet man heute damit eher die Vorstellung einer ewigen Äsung. |
|
|
Als Bruch ziemt sich - so steht es in Jägerbibeln - nur ein frisches Grün zeigender Zweig. Ausnahmen davon sind lediglich durch Standort oder Jahreszeit zu rechtfertigen. Was als Bruch heute auf den Hut gesteckt wird, hängt von seiner Greifbarkeit ab. |
||
|
|
||
|
|
Kleidung: Normalerweise erscheint der Jäger zu jagdlichen Anlässen auch in jagdlicher Kleidung. Zu Begräbnissen in Tracht oder Jagdanzug. Auf dem Hut wird links der Trauerbruch getragen. |
|
|
Jagdkleidung sollte sich in erster Linie nach seinem Verwendungszweck richten. Der Jagdhut ist praktisch und notwendig - aber kein Muss. Zuviel Trophäenschmuck oder Anstecknadeln am Hut wirken eher peinlich. Loden ist - besonders im Gebirge - das idealste Material für die Jagdbekleidung. Leder ist zweifellos schön und angenehm zu tragen. Zur Jagdausübung hat es den Nachteil nicht wasserdicht zu sein. Daher eignet es sich besonders für festliche Anlässe. Ein Wetterfleck, ein Rucksack, Lodengamaschen und Handschuhe gehören zur Kleidung eines jeden Gebirgsjägers.
|
|
|
| Jagdgeräte: | ||
![]() |
Der Besitz einer, für jede Wildart passenden Büchse oder Flinte, muss für jeden Jäger selbstverständlich sein. Ein gutes Fernglas und ein Spektiv gehören ebenfalls dazu. Auch ein Erste Hilfe Paket gehört in jeden Rucksack. Ein Handy kann für Notfälle mitgeführt werden. Die Betonung liegt auf "Notfälle"! Es ist besonders im Gebirge vorteilhaft, bei angeschweißten Wild sofort einen Hundeführer oder beim Abschuss von schwerem Wildtieren sofort Hilfe zur Bergung rufen zu können. |
|
| Jagdtage - verpönt und gepriesen | ||
|
In früheren Jahren war die Jagd an Sonn- und Feiertagen gänzlich untersagt. Dies gilt heute nicht mehr. Geblieben sind aber - aus Rücksicht auf religiöse Gefühle - der Verzicht auf die Jagd an folgenden Tagen: Karfreitag, Ostersonntag, Allerheiligen und am Christtag. Ein Tag, an dem es zum guten Ton gehört im Revier zu sein, ist zum Beispiel der Hubertustag, am 3. November.
|
|
|