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Jagdverein St. Jakob, Oberrotte 89 A- 9963 St. Jakob
Jagdleitung: Handy : +43(0)676848463400 Festnetz:+43(0)48735385
E-mail:
office@jagd-stjakob.at © wa 2001 -2012 |
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Von
all dem Großwild, das noch zur Zeit des prähistorischen Menschen in
Europa bevölkerte hat sich in Mittel- und Westeuropa nur der Edelhirsch
in die Gegenwart herübergerettet. Bis zum vergangenen Jahrhundert war
die Jagd auf ihn ein Vorrecht des Adels, der ihn auf seinen Besitzungen
hegte und pflegte. Seit den 1970er Jahren kommt Rotwild auch wieder im hinteren Defereggental als Standwild vor. Es gibt in unserem Revier noch einige wenige ruhige und nicht mit Straßen erschlossene Einstandsgebiete für das Rotwild. Die Jägerschaft wird alles daransetzen diese Ruhegebiete auch in der Zukunft zu erhalten. In unserer Höhenlage mit sehr kalten und schneereichen Wintern muss das Rotwild im Winter gefüttert werden, um Schäden an Bäumen so gut wie möglich zu vermeiden. |
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Durch die geänderten Lebensbedingungen (Straßenbau, Siedlungsbau, Tourismus....) und das geänderte Freizeitverhalten der Menschen wurde aus dem früheren Steppentier ein reiner Waldbewohner. So sind auch in Tirol die Lebensräume für Rotwild stark eingeengt worden. Aus diesem Grund zieht es sich immer mehr in die letzten Alpentäler und in die letzten, ruhigen Einstandsgebiete zurück. Obwohl von verschiedenen Seiten ziemlicher Druck auf die Jägerschaft ausgeübt wird, diese Wildart so kurz als möglich zu halten, ist es unter fermen Jägern verpönt, während der Brunft weibliches Wild zu erlegen, weil kaum ausgeschlossen werden kann, dass führende Stücke zur Strecke kommen. |
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![]() Seit 2002 hat das Revier des Jagdvereines einen eigenen Rotwildabschussplan. Alle anderen Jagden im Gemeindegebiet St. Jakob sind zu einer Rotwildhegegemeinschaft, mit insgesamt vierzehn Jagdrevieren, zusammengefasst. Dies sind
zum Großteil Hochgebirgsreviere in denen sich
Rotwild nur in den Sommermonaten als Wechselwild aufhält.
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